Die Stommessung: Wie wird Strom gemessen? 

Nach seiner Erzeugung und der oft langen Reise bei Ihnen zu Hause angekommen, könnte der Strom sofort mit der Verrichtung all der lästigen Arbeiten beginnen. Eine entsprechende Elektroinstallation vorausgesetzt, bedarf es einer Steckdose und einem Handgriff und der Fön oder der Rasierapparat funktioniert.

Wie bei allen Dingen im Leben muss allerdings auch der Strom bezahlt werden!

Dazu hat das Energieunternehmen einen so genannten Stromzähler zwischen Hausanschluss und Hauptsicherungskasten installiert. Hier werden die Strömlinge durch das Gerät geschickt, der dadurch wie ein Elektromotor (ein Zähler entspricht im Aufbau einem Motor) zu drehen beginnt.Die Drehachse des Motors ist mechanisch mit einem Rollenzählwerk verbunden, welches die verbrauchte Energie erfasst.

Nehmen wir als Beispiel einen Fön mit einer Leistung von 1500 Watt = 1,5kw Leistung. Ließen wir ihn nun eine Stunde unsere Haare trocknen, hätten wir 1,5kwh verbraucht.

Den Wert den der Zähler anzeigt, nennt man elektrische Arbeit, die aus dem Produkt der Leistung des entsprechenden Gerätes und der vergangenen Zeit berechnet wird.
Also, wird ein leistungsstarkes Gerät benutzt, dreht der Zähler schneller und zeigt in einer Stunde mehr Verbrauch an als ein in der gleichen Zeit langsam drehender Zähler, aufgrund leistungsärmerer Sparglühlampen. Zum Einen errechnet sich die Leistung aus dem Produkt der Spannung und dem dann fließendem Strom. Zum Anderen wird die Arbeit danach aus dem Produkt der Leistung und der Zeit berechnet, was zur Folge hat, dass der Stromverbrauch in kwh angezeigt wird.

Haben Sie den Beispielfön 10h am Stück betrieben, hätten Sie folglich einen Verbrauch von 15 kwh mehr auf Ihrem Zähler

 

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