Strom, was ist das eigentlich?!

Diese Strömlinge, die so klein sein müssen, dass sie durch extrem dünne Leiter hindurch zu kriechen vermögen und uns Menschen wichtige, anstrengende und zeitraubende Arbeiten abnehmen können. Sie waschen für uns Wäsche, toasten das Brot, kochen die Sonntagseier, lassen Mikrowellenherde funktionieren, kühlen verderbliche Lebensmittel, holen uns die ganze Welt in unsere Wohnzimmer, ermöglichen die weltumspannende Kommunikation und hauchen unseren lieb gewonnenen Computern Leben ein!

Die Kette der Beispiele ist schier endlos lang und zeigt dadurch natürlich die gesamte Tragweite des Themas "Strom" für unser modernes Leben. Wie eingangs schon erwähnt, wandert der Strom tatsächlich durch bis zu Mikromillimeter starken Leiterbahnen ohne dass wir Menschen sie mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen können. Um sich das mal vor Augen zu führen, wir können sie weder sehen, hören, riechen, schmecken noch tasten! Wir vermögen sie nur durch ihre Wirkung wahrzunehmen, aber dann kamen wir ihnen vielleicht auch schon zu gefährlich nahe, so dass wir bestenfalls nur zur Beobachtung im Krankenhaus übernachten müssen.

Ohne hier tief in die Materie eindringen zu wollen, Strom alleine kommt eigentlich gar nicht vor, er ist vielmehr die kausale Wirkung einer Ursache, nämlich des Vorhanden seins der elektrischen Spannung. Spannung wiederum entsteht durch das Trennen von elektrischen Ladungen in zwei Entgegengesetzte Pole.

Legt man nun die Spannung (in welcher Höhe auch immer) an z.b. eine Glühbirne, würde, um es jetzt ein wenig technisch zu beleuchten, ein Ladungsausgleich stattfinden, wodurch ein Strom fließt. Dieser Strom wird durch die Spannung durch den Glühfaden gedrückt. Da solch ein Glühfaden ziemlich dünn und stark verdrallt ist, kommt es in ihm zu einem ziemlichen Gedränge, in dessen Folge die besagten Strömlinge mächtig aneinander geraten und ihre Energie (elektr. Strom ist bekannterweise auch nichts anderes als Energie) durch Reibung in Wärme umwandeln, (haben Sie schon mal eine Glühbirne berührt?) und die Wärme letztendlich in sichtbares Licht. Jetzt können wir Lebewesen endlich auch den Strom (im Grunde aber dessen Wirkung) sehen und fühlen!

Genauso wie das Beispiel mit der Leuchte funktioniert die Energieumwandlung auch mit unseren Elektromotoren, die in einer Vielzahl von Geräten verbaut sind und in Zukunft sicher sogar unsere Autos antreiben werden! Hier wird allerdings der Strom nicht in Wärme-Licht umgewandelt, sondern in Magnetfelder, die durch ihre Eigenschaft des sich Anziehens und Abstoßens Dinge in Bewegung versetzen können. Um es jetzt doch ein wenig wissenschaftlich werden zu lassen, die Elektroenergie wird immer nur in irgendeine andere Energieform umgewandelt und geht nach dem allseits bekanntem Energieerhaltungssatz niemals verloren!

Natürlich wurde unser Strom auch erst aus einer anderen Energieform gewonnen, z.B. aus der Kraft der Sonne die das Erdöl und das Erdgas entstehen ließ, oder aus den sehr umstrittenen Atomen.

Mittlerweile sind wir glücklicherweise dabei die weniger umweltgefährdenden Energien unserer Erde zu nutzen, um sie in elektrischen Strom zu verwandeln. Als Beispiele wäre da die Energie des Windes, die der Sonne, der Flüsse und die Energie der Gezeiten zu nennen.

News

Energie und Umwelt

der Umwelt zuliebe zu einem umweltfreundlichen Stomversorger wechseln!

Stromverbrauch

Informationen, wie Sie Ihren Stromverbrauch senken und neben Energie auch Geld sparen können .